Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
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361
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Diese Taktveränderung ist es, die wir mit dem Namen Takt-rückung (oder Rückung kurzweg) vorzugsweise bezeichnen.Die Rückung des Haupttheils in zusammengesetzten Taktarten aufeinen gewesenen Hauptlheil gehört allerdings ebenfalls unter dieseRubrik; aber ihre Wirkung ist nicht so wesentlich verändernd.Jene vorzugsweis bezeichnete Rückung kann besonders bei be-deutsamen Schritten des Themas ein wichtiges Mittel sein, dasselbein ganz neuem Lichte zu zeigen, und sogar der Modulation einenganz andern Sinn zu geben. Als Beispiel diene ein Thema ausdem ev. Choralbuche, vom Vorspiel zu: Gieb dich zufrieden undsei stille.

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Der Anfang bezeichnet einen zweitheiligen, den Zweizweitel-takt; c und h sind Hauptnoten und as Nebenuote. So gehört alsoas zu c als dessen Nebennote, und beide zusammen bezeichnenfür den ersten Takt die Harmonie c es as; im zweiten trittder verminderte Septimenakkord auf h ein. Im Verlauf der Fugenun findet sich folgende Rückung des Themas im Tenor,

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die Betonung und Sinn des Themas verändert.

In den Verkleinerungen der Beethovenschen Fuge, No. 519,bemerken wir jetzt ebenfalls rhythmische Rückungen. Hier ent-standen sie von selbst, indem die zwei Takthälften des Sechsach-teltaktes in die drei und drei Takttbeile desselben verwandeltwerden sollten.

3. Tonische Veränderungen am Thema.

Wir haben schon bei der Bildung des Gefährten mancherleiAenderungen in der Tonfolge des Themas kennen gelernt; sie hat-ten eine äusserliche Rücksicht, auf Modulation, zum Grunde. Allein