Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
354
Einzelbild herunterladen
 

354

.d

_J.

MJZd J= 1-Ä1 L- t.

T Y* j

m

Hier setzt der Bass Takt 2 das Thema in der Vergrösseruug,Takt 7 der Diskant dasselbe in ordentlicher Grösse ein, und zu-gleich Takt 8 der Tenor dasselbe in der Verkleinerung; letzterejedoch erstreckt sich nur über die erste Hälfte (a) des Themas undwiederholt dieselbe im folgenden Takte.

Ein reicheres Beispiel finden wir in der Fuge, mit der Beet-hoven seine ^fsdur-Sonate Op. 110 heschliesst. Dies ist Beet-hovens Thema.

-±- -t

y~\/ryL<r~\.

Dasselbe erscheint nicht blos in der Vergrösserung, sondernweiterhin obwohl mit freien Abänderungen in Vergrösserungund Verkleinerung zugleich:

519

b jV

Mr. r-p-m ^ 7

t IT LL|

-cbtblfcfct-

ÄZirfe . _n 1 a-r»"l J7 ?.«v ß - rSß h~

ft ., J tim -»n# f ß 1 r ! "i 1^ l 1 1

1 w - H_ -\ _:_ ur ' ' . ^ ^ i 1 j

Zuletzt (vergl. No. 534) erscheint gar eine doppelte Verklei-nerung (aus Vierteln Sechszehntel), deren nähere Betrachtung wirjedoch verschieben.

Die Form der Verkleinerung würde am zweckmässigsten imbewegtesten Theil der Fuge, im zweiten nämlich, ihre Stelle fin-den, wenn sie nicht etwa mit der Vergrösserung zugleich auftritt,um diese durch Kontrast zu verstärken; dann gehört sie, wie dieVergrösserung selber, in den letzten Theil. Dass besondre Gründebeiden eine andre Stelle auweisen können, versteht sich.

Uebrigens sollte man auf beide Formen keinen missverständigenWerth legen. Eine Zeit lang und zwar nicht in der Blüte-