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2 (1847)
Entstehung
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Hierauf gründen sich zweierlei Veränderungen, die mit demFugenlhema vorgenommen werden, und zwar

1. Die Vergrösserung.

Sie besteht darin, dass jeder Ton des Themas doppelte Gel-tung erhält: aus den Achteln werden Viertel, aus Vierteln Halbeu. s. f. Der Sinn dieser Veränderung ist, wie gesagt, dass dasThema grösser, in seiner Bewegung gewichtiger erscheint; wirfinden darin ein Mittel, dasselbe besonders gegen das Ende derFuge bedeutender darzustellen.

Vorzüglich deutlich und wirksam tritt die Vergrösserung dannauf, wenn in einer andern Stimme gleichzeitig das Thema in or-dentlicher Grösse erscheint. So finden wir sie z. B. in der Fuge(Doppelfuge): Christus hat uns ein Vorbild gelassen, in GraunsTod Jesu (No. 360),

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wo der Bass die Vergrösserung, der Tenor das Thema in rechterGrösse vorzulragen hat.

2) Die Verkleinerung.

Sie besteht darin, dass jeder Ton des Themas auf die Hälfteseiner Geltung zurückgeführt, und dadurch das Ganze leichter be-wegt, flüchtiger, also auch in leichterm Sinne genommen wird.Auch die Verkleinerung tritt am wirksamsten dann hervor, wennihr gegenüber das Thema zugleich in ordentlicher Grösse, wo nichtgar auch in der Vergrösserung erscheint. Ungefähr einen solchenSatz linden wir in Mil tons Morgeugesang, einer Kantate vonJ. F. Reichardt. In demselben scbliesst der erste Theil miteiner weit ausgeführten Fuge über das folgende Thema.

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Der Schluss der Fuge wird so eingeleitet.

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Marx, Komp. L. II. 3. Auf).

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