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2 (1847)
Entstehung
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wird von Alt, Bass zuletzt vom Diskant in der Vergrösserungdurchgeführt und macht einen Schluss von der Unterdominante aufdie Tonika. Die dritte Durchführung (mit der dritten Strophe alsdrittem Thema) bilden Diskant, Alt und Tenor. Dann nimmt noch-mals der Diskant das Thema in der Vergrösserung und, einen hal-ben Takt später, der Bass in ordentlicher Grösse. So geht dieArbeit fort; jede Durchführung fängt für sich an und macht ihrenausführlichen Schluss.

Warum aber hat sich Bach in der ersten Durchführung derEngführung bedienen dürfen? Das zeichnendste Intervall der er-sten Strophe ist der Sextenschrilt; und wenn nach ihm die folgendeStimme in enger Führung eintritt, ist das Thema schon erkannt.

Inhaltreicher ist eine Fugirung des Chorals:Aus tiefer Nolh,ebenfalls von Bach, von der hier der Anfang folgt.

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Hier ist das Thema unaufhörlich in Thäligkeit; es erscheintin den fugirenden Stimmen innerhalb dieser neun Takte dreimalin ordentlicher Bewegung (bei a), und viermal in Verkehrung(bei b), wärend es der Diskant als vorbehaltne Stimme in dop-pelter Vergrösserung bringt. In dieser Weise ist der ganzeChoral durchgearbeitet.

Wenn hier die Emsigkeit der Arbeit unsre Aufmerksamkeitweckte, so hat Bach in einer andern Behandlung dieses Choralsein Muster erhabner Tonschöpfung hinterlassen, eine sechsstimmigeFugirung, in der der Tenor (im Pedale) den vergrösserten Cantusfirmus vorzutragen hat. Und endlich darf das grösste Meisterstück,das aus dieser Form hervorgegangen, nicht unerwähnt bleibeD. Esist der erste Satz aus der Kirchenmusik über den Choral: Einfeste Burg.