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Es ist, wie man schon hier sieht, ein leicht gewebter Satz;die beiden Oberstimmen folgen, aber nur mit der ersten Hälfte desThemas und nach dieser einen Durchführung wird liedmässig dererste Theil geschlossen; im zweiten kommt es zu einer ähnlichenDurchführung, worauf der Satz wieder in Liedform übergeht.
Das andre Beispiel ist der (sogenannte) Scherzosatz der neun-ten Beethoven’schen Symphonie. Nach einer Einleitung folgtdieser Satz, von zweiter Violine, Bratsche und Violoncell,
Molto vivace.
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denen noch erste Violine und Kontrabass folgen, um die Durchfüh-rung fünfstimmig zu vollenden, worauf der Satz liedförmig imschwungvollsten Reigen der Töne weiter stürmt.
End hier wollen wir nachträglich noch bemerken, dass auchdie bei No. 478 erwähnte Fughette ihren zweiten Theil bildet, undzwar in der Weise der Bach’schen Giguen mit Verkehrung desThemas. —■ Es ist wahr, dass in diesem, wie in den beiden vor-erwähnten Fällen die Fugenarbeit eine leichte und — als Fugenar-beit — nicht reich oder tief durchgeführte ist; erst im Zusammen-hang des Ganzen und durch denselben ist der Werth jener Sätzezu ermessen. Doch eben hierin, wenn wir diese leichten Lösungenmit andern so ernsten und schweren Zusammenhalten, erkennenwir den Reichthum einer Form, die sich den entgegengesetztestenStimmungen leiht und sie — beides, beseelt und adelt.