Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
332
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geschehn; es wird hier (wie in No. 487) vorausgesetzt, dass dererste Theil mit dem ersten Achtel schlösse. Oder es könnte sichvom Schlüsse desselben Theils, wie er sich in No. 485 zeigt, einefigurirte Oberstimme (S. 233) entfalten;

oder es könnte sogar mehr als eine lebhaftere Figuraistimme gegen

geführt werden, oder in den Gegensatz eingehn, also zur Fugen-stimme werden, oder bald mit den Fugenstimmen, bald gegen siewirken.

Für alle diese Fälle bedarf es keiner weitern Anweisung, son-dern nur der wiederholten Erinnerung: dass Thema und Gegen-stimme (z. B. in No. 488 Bass und Tenor, in No. 489 Diskantund Alt) wo nur irgend möglich gleichzeitig erfunden und fortge-führt werden müssen. Setzt man erst das einer Gegenstimme be-dürftige Thema und will darnach die Gegenstimme zuthun, so wirdschwer die lebendige Wechselwirkung, das rüstige Ineinandergrei-fen beider erzielt. Ist aber der Eintritt des Themas erfolgt, somuss nun das vorzüglichste Augenmerk darauf gerichtet sein, das-selbe thematisch (nach den über die Bildung der Fugenthemate er-theilten Regeln) fort- und- zu Ende zu führen.

Wir rathen dem Neuling in diesen Formen, sich vorerst aufeinfache Gegensätze zu beschränken, dann neben ihnen einen Con-tinuo, dann einen Kontrapunkt der Oberstimme aufzuführen, sichaber nicht auf mehr begleitende Stimmen neben den fugireiiden ein-zulassen, sie müssten denn so einfach auftreten, wie die inNo. 463 gezeigten. Sie würden ihm jetzt nur' zur Verdunkelungdes Fugensatzes, also der Hauptsache, gereichen; erst im Orchester-und begleiteten Vokalsalz ist eine so vielfache Kombination erfolg-reich durchzufühsen.

Thema. (Alt.)

das Thema treten. Jede solche Stimme könnte bis zu Ende durch-