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ist die ganze Fugenarbeit (wir werden allerdings noch etwas überden Satz nacbzutragen haben), worauf denn freie Figurirung be-scbliesst.
War dieser Satz zart und leis’ empfunden, so tritt wieder derehrenfeste Bach in einem Vorspiel zu ,,Dies sind die heil’gen zehnGebot“ (in der Breitkopf’schen Sammlung) fast munter mit diesemThema auf,
dem man es sogleich anmerkt, dass es nicht zu ernster weitererAusführung berufen ist, sondern nur eine Fughette veranlassenkann. Bach hat das Thema von No. 479 ab durch Alt, Diskantund Bass durchgefübrt, aus a einen Zwischensatz gebildet, dannden wichtigem Theil des Themas (b) verkehrt durch alle Stimmengeführt, und nach einem langen Zwischensätze (von vierzehn Tak-ten) noch einmal dasselbe bis auf c in Bass und Diskant auftrelenlassen, ist also entschieden weiter gegangen, als wir oben ange-deutet haben. Demungeachtet fand er im Stoffe (dem Thema) undseiner leichtern Behandlung Grund, das Tonstück nur als Fughettezu bezeichnen. TJnd in der That findet man (wie wir nur mit demGegensatz in der ersten Durchführung gegen den Bass andeutenwollen)
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weder im Bach’schen, noch im Beethoven’schen Satze jene ge-diegne Selbständigkeit der Stimmen, die sich gleich so viel karak-tervollen und unabhängigen Personen bald mit, bald gegen einanderbewegen, ohne jemals sich selber aufzugeben und eine blos die-nende anschmiegende Rolle zu übernehmen.
In diesem weniger strengen Sinne liegt es nun auch, dass mansich in der Fughettenform freier, willkübrlicher bewegt, z. B. dasThema länger ausser Acht lässt, als ein das Ganze durchdringen-der Hauptgedanke zulassen sollte, das Thema willkührlicher abän-dert, die Gegensätze unabhängiger bildet, und die Modulation baldin einen engen Kreis bannt, bald nach Laune auf entlegnere Tönemit Lebergehung der nächstliegenden hinüberführt. Solche Sätzesind es, denen der künstlerische Sprachgebrauch vorzugsweise denNamen