Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
319
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Bemerkungen.

Zuvörderst weiss man nun (und sieht sich in No. 471 daranerinnert), dass der Salz in vielfach andrer Weise hätte ausgeführlwerden können. Man soll nicht auf das Geradewohl die erste besteWeise ergreifen (dies zeigt unsre Untersuchung zu No. 471), abernoch weniger sich in ängstliche Zweifel verstricken. Die Losungfür den Sludirenden ist, wie wir oft bemerkt:

dass er vor Allem seinen Satz vollende;und selbst ein mangelhaftes, ja verfehltes Vollbringen ist ihm heil-samer, als ein zweifelmülhiges Schwanken, das gar nicht oder er-mattet und abgekiihlt zu Ende kommt. So hätte sich z. B. fürNo. 474 eine anziehendere Einführung des Diskants finden müssen;der Einsatz auf einem eben dagewesenen Tone (g g) ist nichtso hervortretend, als z. B. der Einsatz des Alts in No. 472 miteinem neuen Ton, in einer zum Fortschritt reizenden und sich danntrugschlüssig wendenden Harmonie. Allein da jener Diskanteinlriltsich eben darbot und nicht verwerflich schien, so würde es unrechtgewesen sein, sich erst noch nach einem andern umzusehen unddarüber den Fluss des Ganzen stocken zu lassen.

Der belebende Punkt im Thema sind die weiten Schritte imdritten und vierten Takt; im Gegensatz ist es das regere Motiva, das dem Thema (b) entlehnt ist. Diese beiden Momente bietensich als der rechte Stoff zu Zwischensätzen; gelegentlich Avürdeauch das wendungsvollere Motiv c (in No. 470) zu vollem Gängenund Sätzen zu gebrauchen sein. Jene Motive bilden daher denersten Zwischensatz (in No. 472) und das letztere derselben (a)den 'in No. 474 enthaltenen zweiten Zwischensatz. Offenbar istder erste der bedeutendere; es früge sich, ob er nicht am Schlüsseder ersten Durchführung (nach No. 474) von Diskant und Alt oderTenor zw'ei-, drei- oder vierstimmig zu wiederholen und weiter,oder anders gewendet auszuführen wäre? Dagegen ist der Gegen-satz aus No. 470 nicht beibehallen worden; der Tenor (in No.472)nimmt von ihm auf, was ihm eben zusagt, und verlässt ihn, woetwas Besseres oder Näheres zu thun war.

Schwerlich möchte übrigens der Entwurf des Anfängers in der-gleichen Arbeit so vollständig heraustreten, als der vorstehende;ja er soll es nicht einmal, wie wir schon gesagt haben. Der An-fänger muss des alten Halbes eingedenk bleiben :

ja nicht am Einzelnen zu haften, sondern vor Allem dahinzu trachten, vorerst das Wichtigste und Sicherste feslzuhal-ten und damit den Entwurf wo nur irgend möglichin Einem Zuge zu vollenden.

Sobald das Thema hingestellt ist, muss die Antwort und ihr