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Hier hat der Alt auf der Tonika C angefangen, und der Diskanthat ihm auf der Dominante von C, — auf der Tonika von Gdur, ge-antwortet, beide Stimmen in der ihnen bequemsten Tonlage, derAlt auf liefern, der Diskant auf hohem Tonstufen. Man merkewohl, was wir beabsichtigt und gethan haben. Unsre Absichtwar: die Einförmigkeit der Modulation zu überwinden, nicht un.aufhörlich an die Tonart Cdur gefesselt zu bleiben. Das Mittel,dem abzuhelfen war: dass wir die zweite Stimme nicht auf G,sondern auf G eintreten Hessen, — und zwar nicht etwa auf denTonstufen g, a, h in Gdur, sondern so,
dass dieses G uns als neue Tonika, als Cdur galt, oder mitandern Worten:
unsre zweite Stimme hat in der Tonart der Domi-nante, in Gdur, geantwortet.
Diese Anschauung ist wichtig; sie beseitigt eine Reihe Schwie-rigkeiten und Bedenklichkeiten, die man sonst nur mit künstlichenErörterungen zu überwinden wusste.
Wie sollen nun die andern Stimmen eintreten? — Wollenwir stets in Gdur bleiben, so verfallen wir wieder in die eben über-wundne Einförmigkeit und haben den Hauptton nutzlos verlassen.Wollen wir immer neue Stufen und Tonarten nehmen, z. B. nachC und Gdur noch D und ^dur; so fallen wir in den entgegenge-setzten Fehler, unsre Modulation wird unstet und haltungslos. Wirkehren also mit der dritten Stimme wieder zum Hauptton, Gdur,zurück und setzen die vierte wieder in die Dominante, so dassunsre vier Stimmen auf
G , G-G , G
auftreten. Unser Fugensatz könnte sich etwa in dieser Weise ge-stalten.
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