Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
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237
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Bass, Alt und Diskant haben hier eine angemessne Lage,weniger der Tenor, der auf den Bass- oder Altstufen auftretenmusste, wenn nicht die Oberstimmen in zu hohe Oktaven gedrängtwerden sollten. Auch die Bewegung der Stimmen ist freier, die

gentlich (Takt 4) eine Unterbrechung seines Gesangs, der Bass(Takt 2) und der Tenor (Takt 3) nehmen auf dem vierten Viertel

mit grössere Einheit mit demselben.

Allein in modulatorischer Hinsicht müssen wir die neue Arbeiteben so unbeholfen, eben so unbewegsam nennen, als die erste:beide können nicht von der Tonika loskommen. Unaufhörlich er-tönt das c de des Themas und fesselt uns an Cdur; alle Ab-wendungen der Modulation im Einzelnen helfen nichts, wir fallenimmer wieder auf diesen Punkt zurück. Dies kann unter Um-ständen einmal gut sein, ist aber im Allgemeinen eine Man-gelhaftigkeit zu nennen; wir wünschen die Einheit, nicht aberdie Einförmigkeit der Form beizubehalten. Schon in den Figu-ralformen haben wir (S. 137) erkannt, wie dürftig die Resultatesind, wenn wir an ein und derselben Stufe haften.

Die Einheit beruht auf der Beibehaltung des Themas; die Ein-förmigkeit liegt in dem Kleben an denselben Tonslufeu und dersel-ben Tonika. Wir wollen also das Thema beibehalten, aberseinen Sitz verändern. Es soll einmal seinen Sitz auf derTonika C, also in Cdur, das andre Mal in einer andernTonart haben; dann ist die Einförmigkeit der Modulation aufge-hoben. Welche Tonart könnte dies füglieher sein, als die derDominante, zu der unsre Modulation zuerst (Th. I, S. 229) hin-geht?

Unser Fugensatz wird also so beginnen:

des Basses karakteristisch geworden; der Tenor erlaubt sich gele-

das Motiv des dritten Viertels aus dem Thema, und gewinnen da-