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305 i>l— j J.
(las sich öfter wieder geltend macht, bisweilen, z.B. Takt 8 und 11,
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306 fH
unter zwei Stimmen vertheilt, bisweilen auch frei, fast ganz um-gestaltet. Noch öfter erscheint das kleine Motiv a aus No. 306,aber mehr als Bestandtbeil weiterer Stimmgänge, als in eigner Be-deutsamkeit.
Eben diese höchste Freiheit unbekümmert mit einander sich er-gehender Stimmen, und die hierbei natürliche Rührigkeit und Rü-stigkeit und eine gewisse kühne Ungebundenheit sind der Karakterdes Tonstückes. Ihm recht kräftig zu entsprechen, wurzelt dieModulation gleich zu Anfang (vergl. Th. I, S. 228) in der Unter-dominante. Diese Seite ist überhaupt vorherrschend, und auch dasentspricht der Tüchtigkeit und Selbständigkeit, mit der das Ganzeund jede Stimme einhergeht. Die Modulation nimmt Anfangs zweimaldie Unterdominanle, geht dann vom Hauptton durch die Oberdo-minante in die Parallele jenes Tons, Zlmoll, durch deren Domi-nante wieder in sie und wieder in die Unterdominante, dann inderen Unterdominante (Bdur) und die Parallele davon (Ginoll) undin den Hauptton zurück. Hier ist es, wo sich, gleichsam als dereigentliche Anfang, ein mit No. 305 beginnender Satz von etwadrei Takten wiederholt. Auch im Nachfolgenden macht sich dieUnterdominante wieder geltend.
Es wäre zwecklos, dergleichen aus der vollkommensten Frei-heit des Augenblicks hervortretende Gebilde nachahmen zu wollen.Aus ihnen lernt man nicht die Form, sondern an ihnen beweisetman, dass man die Form gelernt und bis zu freiester Herrschaftin sich hineingebildet hat.
2. Begleitung der Nachahmungsstimmen.
Wir haben schon S. 200 ihre Zulässigkeit erkannt und siehier und da gelegentlich sich einlinden sehen. In No. 291 dientesie uns zur Ausfüllung des Satzes, bis sich die Nachahmung stimm-reicher entfaltet hatte. In No. 304 gebraucht sie Bach zu gleichemZweck, und sie trägt nicht wenig bei, den Karakter des Ganzenedler, ein füllreicheres klangvolles Wesen bei aller Zartheit desHauptinhalts, hervortreten zu lassen.
Einer besondern Anleitung oder Uebung kann es nach demüber die Begleitung im ersten Theil und S. 220 dieses Theils Ge-