Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
230
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Es kann nur durch dasselbe Mittel geschehen, durch welches derGang des Ganzen gelenkt worden ist, durch die Modulation. Nachdem letzten obigen Takte folgt ein Orgelpunkt von acht Taktenauf der Dominante und ein kleinerer auf der Tonika. Einenähnlichen Verlauf nimmt das in No. 261 angeführte Präludium. Daes aber mehr Tonlast hat, so wird es zur Einleitung des Schlussesleichter und im Schlüsse selbst freier gestaltet.

Und dennoch so frei beide Präludien sich gestaltet habenlässt sich gleichwohl der Vordersatz eines ersten Theils in den vierAnfangstakten herausfühlen, so wie denn natürlich der Schlusswieder als eine bestimmtere im Hauptton stehende Masse sichherausstellt. Es sind dies gangartige Bildungen, insge-heim von dem Konstruktionsgefühl auf die drei Hauptmo-mente (S. 78) aller Musikform geleitet.

Am allerungebundensten geht das andre Cdur- Präludium ausdem wohltemperirten Klavier.

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Frei, nach eigner Laune, spielt sich die erste Stimme überdem ruhenden Bass heran; eben so willkührlich finden sich zweiandre dazu, und es ist nur die rhythmische Ordnung der Tönebeider Stimmen der Rhythmik der einen ersten Stimme im er-sten Takt entsprechend. Von hier entfaltet sich ein meist vier-stimmiges Gewebe ganz freier Stimmen, deren jede gleichsam fürsich allein und nach augenblicklicher Eingebung handelt. Das ein-zige Motiv, das nicht als Hauptmotiv, aber doch als ein häufigwiederkehrendes sich einigermaassen hervorthut, findet sich erst imfolgenden Takt ein, wenn man nicht darauf Gewicht legen will,dass es der Tonfolge nach, aber unter ganz andermRhythmus schon bei a vorhanden gewesen. Es ist dieses Motiv,