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2 (1847)
Entstehung
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232
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sagten nicht weiter bedürfen. Der Schüler wird, wenn er unsbisher aufmerksam gefolgt ist, überall leicht erkennen, ob und wieweit Begleitung nöthig ist, und in welchen Formen sie sich an-wenden lässt.

Nur auf eine besondre Begleitungsform machen wir schliesslichaufmerksam und rathen, sich in ihr bis zur Geläufigkeit zu üben.Es kann nämlich wenigen, langsam sich entfaltenden Stimmen eineBegleitung nöthig sein, diese aber in eine einzige Begleitungsstimmegedrängt werden. Folglich muss diese eine Stimme (wie wir beieiner andern Gelegenheit, in No. 255, gesehen) alle Elemente derBegleitung, die nölhige Harmonie in melodischer Form, enthalten.Gewöhnlich wird der Bass oder die Oberstimme zu solcher Beglei-tung genommen, weil beide als Aussenstimmen freie Bewegung ha-ben und die nachahmenden Stimmen ungetrennt beisammen lassen.

Hat der Bass eine solche Begleitung übernommen, so heisst ergehender Bass

oder, mit dem italienischen Kunstausdrucke: Basso continuo. Einanziehendes Beispiel enthält das wohllemperirle Klavier im Ämoll-Präludiura.

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Auch hier bedarf es keiner Anweisung. Es muss auf unsermjetzigen Standpunkte leicht werden, aus dem Inhalt der nachahmen-den Stimmen zu erkennen, welche Momente für die Begleitungübrig sind und wie sich dieselben melodisch in einer Stimme zusam-menfassen lassen. Steht der NachahmuDgssalz schon fest, so seheman eher auf den Gang der Begleitungsstimme im Ganzen, als aufdie augenblicklichen Ansprüche jedes Tones oder Akkordmomentes.Unser Satz No. 291 hätte sich z. ß. in dieser Weise mit einemContinuo begleiten lassen:

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