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2 (1847)
Entstehung
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oder noch besser gleich in einer andern Tonarl eingesetzt; und dawäre die der Dominante die nächste,

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wenn auch keineswegs die einzig zulässige gewesen.

Man sieht aber voraus, dass selbst bei glücklicher Erfindun

des Haupt- und Gegensatzes eine zu grosse Ausdehnung des erstemleicht zu einer ungünstigen Länge des Ganzen führen kann. Da-her ist besonders den Anfängern in dieser Form Beschränkung imHauptsatz oder in der Durchführung sehr zu rathen. Auch diezweitheilige Form svürde bei der Behandlung eines sehr langenHauptsatzes (wie der zuletzt behandelte) nicht so günstig sein, alsdie Beschränkung auf eine einzige periodische oder periodenähnlicheMasse, da zwei Theile schon grössere Ausdehnung, mehrmaligeund mannigfache Benutzung des Hauptsatzes erfodern.

Ist es endlich doch nothwendig oder beschlossen, sich auf einenso weiten Hauptsatz einzulassen: so vermeide man wenigstens des-sen öftere vollständige Durchführung durch beide Stimmen und dieZuziehung neuen fremden Stoßes, der die Masse des zu Bewälti-genden noch vergrössert.

ln solchen Fällen genügt es nach der ersten Durchführung,dass der vollständige Hauptsatz etwa zum Schluss in einer oderbeiden Stimmen (natürlich in irgend einer abweichenden Weise) wie-derkehrl, und im Uebrigen mit Theilen desselben gearbeitet wird.Dann treten die beiden Partien, in denen der vollständige Haupt-satz wirkt, als Hauplpartien auf, und die Ausführung des Einzel-nen als Zwischenmasse; es kehrt noch einmal, nur in neuer Weise,die dreitheilige Form, oder auch die Urgestalt aller Tonformen:Tonika, Tonleiter, Tonika,

Ruhe, Gang, Ruhe,

Erster Theil, zweiter Theil erster als dritter Theil,

Hauptsatz, Satzreihe, Hauptsatz,

wieder, — wie man denn inne werden muss, dass alle Formen