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Bach hat den regern Dreivierteltakt gewählt und den Cantusfirmus hier und da, doch sehr massig, verziert. Es gefällt zunächstdie Schlankheit und Elastizität, mit der er seine Eiguralstimme eiu-führt, beim Eintritt des Cantus firmus heftiger bewegt, gleichsamhin und her schüttelt, und dann wieder in die erste gebaltnereWeise zurückkehrt. Der obige Stoff genügt ihm zu einer — dieWiederholung ungerechnet — 63 Takte laugen Ausführung. Durchdie Zwischenspiele der Figuraistimme, aushaltende Schlusstöne jederStrophe des Cantus firmus, eine gleichartige Behandlung der ein-ander entsprechenden Theiie und Zurückgehen auf den Anfang wirddie ganze Arbeit hindurch Einheit und Klarheit erhalten. Die Mo-dulation ist, wie immer bei Bach, einfach und kräftig, immer aufdas Nächste gerichtet und immer weiter führend.
Sehr ergötzlich spielt die Figuralstimme seihst den Cantus fir-mus vor (wie die übergeselzten Buchstaben andeuten), aber in ihrerWeise mit harmonischen Beitönen und andern Hülfstöneu harmo-nisch und melodisch ausführend. Festigend tritt das Achtelmotivzwischen die Sechszehnlei, und freisinnig wird vom dritten Taktan die rhythmische Ordnung der ersten Takte
umgekehrt —
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dadurch aber der Auftakt und Uebergangsakkord nett bezeichnet.Mit dem Eintritte der Choralstimme wird die Figuralstimme blosseaber reich und lebhaft gestaltete Begleitung.
Es ist diese, wie jene frühere Arbeit Bach’s (S. 160) eine sei-ner vielen für Orgel und Kirche; und man könnte nicht sagen, dasssie zu seinen tiefsten, tiefempfundensten gehört. Um so mehr istan ihr, wie an jener die Kraft des Grundsatzes zu beobachten