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2 (1847)
Entstehung
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Auch hier, wie in No. 232, selzt die Oberstimme mit den er-sten Noten des Cantus firmus ein , ohne darin befriedigenden An-klang für die Stimmung des Chorals zu finden. Daher schwillt derDreiklang zu einem Dominant-Akkorde (der Unterdominanie) unddie Septime desselben, in der zweiten Stimme rein dargeslelll, führtmit ihrer Auflösung weiter. Im dritten Takte lässt sich liedhafteWendung fühlen, und im achten würde das Ganze als Liedsatzförmlich geschlossen haben, wenn nicht vorher der Cantus firmusim Tenor (mit stärkerer Pedalregislratur) eingetrelen wäre und wei-ter führte. Ihm tritt in zwei und zwei Stimmen das erste empfind-bare Motiv (a) entgegen und bezeichnet noch deutlicher den Wie-deranfang, also den vorherigen Schluss.

Die Entstehung des Ganzen, wie die erste Stimme dermächtigem zweiten nachgiebt und sie dann, sich ihr höher an-schmiegend , überwindet, der -Bass erst nur hilft, dann in seinerWeise entschiedner mitspricht und sich zuletzt, vor und neben demgehallueu Eintritte des Chorals zu belebterer Figur herbeilässt,bedarf keiner Erläuterung mehr. Der verlängerte erste Ton des Can-tus firmus hebt ihn und bindet Schluss und Wiederanfang fester.

Im Anfang des vierten Taktes gehen Ober- und Unterstimmein Oktaven. Sie wären leicht zu beseitigen gewesen, z. B. indieser Weise,

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oder durch Aenderung der Oberstimme. Allein die Verbesserungwäre unerwünschter, als die vorübergehende in einem einzigenSechszehntel empfindbare Hohlheit der Oktaven. Da der zweiteBasston, d, nur durchgangen, gleichsam nur im Vorbeigehn ange-rührt wird , so sind im Grunde

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