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ohne bestimmtere rhythmische Abschnitte zurückgekommen sind.Wir halten zwar am Cantus firmus, aber es lässt sich nicht be-haupten, dass er noch das Wichtigste oder Herrschende sei. Wirtrachten nach Einheit der Entwickelung in allen Stimmen; aberauch hier haben wir nicht ein besöndres Motiv, oder eine be-sondre Stimme, sondern das Ganze und dessen Einheitim Auge.
So kann es denn nach der Natur aller geistigen und besondersaller künstlerischen Thätigkeit, die sich nicht in abstrakte Gränzenbannen lässt, nicht befremden, wenn dergleichen Figurationen vor-übergehend noch bestimmter den Liedkarakler annehmen; es istdies kein Fehler der Form oder ihrer Darstellung in der Lehre*sondern vielmehr ein Beweis ihrer Vollendung. Nach der Seilehin, wo die eine Form in eine andre übergeht, ist sie frei und derGeist in ihr vollkommen seiner mächtig geworden. — Aber aller-dings darf diese Befreiung erst einlreten, wenn das Strenge beiderFormen vollkommen begriffen und angeeignet ist; wer umgekehrtvon den in einander Überfliessenden Gränzen anfangen wollte, würdeniemals oder spät und schwer den Kern erreichen.
Ein solcher Uebergang in Satzform lässt sich nun im Anfängedes folgenden Tonstückes, eines Vorspiels (aus dem ev. Ch.- undOrgelbuche) zu dem Choral: ,,Wie schnell verstrich, o Herr vollMild’ und Huld“ beobachten.
Sanft und still.
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