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Gott sei uds gnädig and barmher - zig ; und
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zunächst wegen seiner Kürze gewählt; wir fassen ihn als feierlichepriesterliche Fürbitte, also als Gesang des Priesters (natürlich freivon jeder liturgischen Fessel), der jenem Inhalte gemäss begleitetsein will. Dazu werden uns drei oder, je nachdem der künftigeSatz sich enger oder weiter entfallet, vier Figuraistimmen dienen.Indem wir die Melodie, die uns zur Aufgabe geworden, vorberei-tend — uns sammelnd betrachten, tritt die gleichmässige Einrich-tung beider Strophen (a und b) hervor als ein Karakterzug desGanzen, den wir in der Figuration selbst gern festhielten.
Wollten wir nun unseru Satz aus der Choralraelodie selbstentwickeln , so würde freilich jeder Takt, z. ß. der erste,
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Andante.
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oder der erste,
Andante.
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oder vielleicht noch besser der achte Takt uns einen nicht unbrauch-baren Stoff bieten. Wir sehen aber wohl, dass — wenn ein so ent-wickelter Satz einen Ausdruck für die Stimmung des Chorals hat,dies nicht in den entlehnten Paar Noten, sondern in der Art ihrerVerwendung liegen kann. Daher geben wir jeden Anklang auf.
So bliebe also die allgemeine Vorstellung von priesterlicherFeierlichkeit — und die Tonart unsre Richtschnur. Wir wollenvor Allem das Slimmgewebe feierlich ausbreiten. Es fällt uns nichtsBesseres, als die einfachste Weise dazu ein; dies —
Andante.