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2 (1847)
Entstehung
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162
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2.26) sich durch ihn hindurchschlingt. Selbst wo er sich verliert,z. II. im vierten Takte von No. 224, oder vor dem Eintritte derzweiten Strophe des zweiten Theils,

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da wird wenigstens die gleiche Bewegung beibehalten und in freiermaunigfacher Weise durch die in einander greifenden Stimmen dar-gestellt. Auch in diesen Unlerbreckungsmomenten zeigt sich eintreues aber durchaus nicht starres Hallen an den ersten Bildungen.Jener vierte Takt in No. 224, der zuerst den durchgehenden Fadenablöset, kehrt getreu und zu demselben Zwecke nach der erstenStrophe, dann natürlich in den Wiederholungen des Einganges wie-der; wir treffen ihn also fünfmal an. Dann, als sechste Ablösung,tritt No. 227 ein mit deutlicher Nachwirkung jener Figur des vier-ten Takts in a. Die siebente Ablösung, eine Strophe weiter, bildetsich aus der Figur b im vorstehenden Satze. Nun kehrt, mit demEingang (No. 226) auch jener vierte Takt wörtlich zum sech-sten Mal wieder, und vor der letzten Strophe wird noch zuletztdas Motiv b aus No. 227 durchgeführl.

Aus dem Inhalte dieser berdurchfliessenden Stimme und derVorgesetzten, aus dem Choral selbst geschöpften Modulation ergiebtsich nun gleichsam von selbst der Inhalt der Wechselstimmen, lnrhythmischer Hinsicht mussten sie ruhiger gehen, als die Grund-slimme, um ihr Gegengewicht und Halt zu geben; sie mussten sichgleichmässig bewegen, um dem Karakler des Ganzen und derGrundslimuie zu entsprechen. Dies ist der Grundzug ihrer Zeich-nung; und nur im wachsendeu Strome der Entwickelung belebtsich auch ihr Rhythmus, oder fassen sie wohl gar, wie wir ge-sehen habeo, den der andern Stimme, die dann ihre Achtelbew e-gung auf sieh nimmt. In tonischer Hinsicht scheint die Aufgabejener Wechselslimmeu zunächst zu sein, die Harmonie vollständigzu machen. Da der Bass zu Anfang (No. 224) den Grundton