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2 (1847)
Entstehung
Seite
150
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men und, ihnen gegenüber, eine klare Darslellung des Cantus fir-mus gewonnen werden kann.

Wir beginnen bei dem Leichtesten.

A. Der Cantus firmus im Basse.

Diese Stellung des Cantus firmus ist desswegen die leichtestefür die Figuration (für Harmonie und Stimmführung ist sie, wie dieübrigen , uns schon aus dem /.weiten Buche geläufig), weil sie diedrei Figuralstimmen neben einauder lässt, und damit ihre engereVerbindung begünstigt.

Wann man den Bass wählen soll zum Vortrag des Cantusfirmus, ist aus dem zweiten Buche bekannt. Wir setzen hinzu,dass jetzt noch ein neuer Grund für diese Wahl im Karakter derFiguration liegen kann. Angenommen, es war uns mit dem SatzeNo. 205 Ernst gewesen, so hätten wir darin offenbar ein Gewebevon drei hohen Stintmen angelegt, und es wäre schwerlich ratbsam,den Cantus firmus in eine andre, als die Bassstimme zu legen-Dann könnte über ihm, und ihm gegenüber das Spiel der Andernin der Höhe lustig fortgeführt werden; es liesse sich selbst dem ge-ringen Anfang Manches abgewinnen.

Ist nun die Figuration eingeleitet, so wird es wiinschenswerlh,den Cantus firmus um so bedeutender einzuführen, da derselbe nichtmehr in der hervortrelendsten, wohl aber in einer besonders wür-digen und gewichtigen Stimme auftritt. Dies könnte durch Ver-längerung des Anfaugstones erreicht werden, wie in diesem Satze(zu dem in No. 185 bis 188 bearbeiteten Choral),

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