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Demi allerdings ist schon in unserm Naturell, dann auch inder Mehrzahl der Musikwerke, die wir am frühesten und häufigstenhören, eine Neigung zum Homophonen begründet, und diese ziehtden Anfänger im polyphonen Satze fortwährend dahin, sich einereinzigen Stimme, die ihm Hauptstimme wird, ausschliesslich odervorzugsweise zu widmen und die übrigen Stimmen zu vernachläs-sigen. Diese Neigung aber, wenn sie nicht beherrscht und gezü-gelt wird, macht jeden lebendigen Fortschritt im Polyphonen, unddamit die höhere künstlerische Vollendung selbst, schlechthin un-möglich. Sie bringt dahin, im Grunde der Sache homophon zu er-finden, dann aber die versäumten, zur Begleitung herabgewürdigtenStimmen mit Zusätzen und hineingezwnngnen Biegungen, harmoni-scher Figurirung u. s. w. zu verbrämen, die ihnen das Ansehenselbständiger Stimmen geben sollen, in der That aber sie nur zueiner überladnen und verdrehten Begleitung machen. Hiergegengiebt es keine sichrere Abwehr, als ein getreues Halten an unsermGrundsätze. —
Wir sind also Schuldner des Basses geworden, sollten wirgenöthigt sein, es noch länger zu bleiben, so sind wir ihm um somehr zu voller Genugthuung verpflichtet.
Nun wieder zur Arbeit. — Da die Harmonie in No. 144 dienäherliegende ist und sich auch in der Figuration bequemer gezeigthat: so schliessen wir uns nicht mehr der von No. 136, sondernihr an, und setzen die folgenden Strophen so,
145
TTT
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P - s -
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I I
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-t—i—r-
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j p *
4
H-
i i —
Le —r_J
— immer unter Vorbehalt der Aenderung.
Welche Stimme soll anfangen? Am liebsten der versäumteBass. Allein wie könnte er das Motiv von c nach f bringen? Esmüsste, wie hier bei a
p-ß-
s-f
146