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2 (1847)
Entstehung
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geschehen, und der Anfang wäre gleich eine Stockung. Der Altkönnte nur mit einer Erweiterung des Motivs (£) eintreten, wennnicht gar mit einer schon No. 140 abgelehnten Stockung (c). Dieeinzige Stimme, [die eine Stufe weiter geht, also das Motiv reinausführen kann, ist der Tenor; aber er geht hinauf, muss alsoauch das Motiv aufwärts, das heisst: verkehrt, ausführen. Hier

haben wir die ganze Strophe in zwei Bearbeitungen vor uns.

Bei a haben wir den Harmonieentwurf von No. 145 genau bei-bebalten. Nach dem Tenor hätte der Bass abwärts, oder der Te-nor aufwärts

das Motiv nehmen können; allein Beides hätte ein Kreuzen derStimmen veranlasst, das wir uns nicht ohne besondern Grund undVorlheil gestatten wollen. Es musste also der Alt das Motiv, frei-lich verengert (statt der anfänglichen Terz eine Prime) übernehmen.Zuletzt hätte der Bass das Motiv am füglichsten vortragen können.Allein er ist schon zwei Strophen lang versäumt worden, und eswäre wenig Genugthuung, ihm zu gulerletzt noch das Motivehenanzubängen. Besser, er wartet noch, bis er würdig und entschei-dend auftreten kann. Nach ihm war der Alt am geeignetsten; erhat also das Motiv zweimal.

Könnte es nicht der Tenor nehmen? Bei b haben wir denvorletzten Akkord dazu verwandelt und das Motiv in den Tenorgestellt. Wir halten es aber für bedenklich, eine hinaufgehendeSeptime noch durch ein auszeichnendes Motiv besonders hervorzu-heben, obgleich wir diese Auflösung des Akkordes für sich selber

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wohl statthaft finden. Denn letzteres ist nur der Fall, weil manin der höhern Stimme die richtige Auflösung des f hört und die Ab-weichung in der dritten Stimme sich darunter verbirgt. Dieser Grundwird aber durch das herausstellende Motiv in No. 147, b aufgehoben.

Nun kommen wir zur dritten Strophe, die als längere und alsSchluss des ersten Theils dieses Chorals wichtiger ist. Ohnedem