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ausfiihren. Dies würde uns am wenigsten für den Bass gefallen;denn es zöge die Aufmerksamkeit auf diese Stimme, ohne ihr einegrössere, ihr gebührende Würdigkeit zu geben.
Wir ziehen No. 142, a oder No. 143, a vor. Dann aber istder Alt zweimal mit dem Moliv vorgetreten, und der Bass garnicht. —
Auf ein ähnliches Resultat wären wir gestossen, hätten wirdie nächstliegende Modulation, nach G und Cdur, zum Grunde ge-legt. Dann würde die erste Zeile so erscheinen:
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Das Motiv im Alte würde ßs statt f nehmen, um (vergl. Th. 1.S. 276) im Voraus auf Gdur hinzuleiten, das Moliv im Tenor würdenatürlich nach ßs gehen und dann nicht besser als wieder im Alte,nämlich hier allein ih ursprünglicher Gestalt, eingeführt werdenkönnen. Der Bass aber ginge abermals leer aus, und zwar —wie man sieht — nicht aus Versäumniss, sondern durch die natür-liche Wirkung der Verhältnisse.
Hier wollen wir zum ersten Mal jenen, schon S. 17 vorausangedeuleten
Grundsatz
in unser künstlerisches Leben treten lassen, der von entscheiden-der Wichtigkeit für alle polyphonen Formen, eigentlich — rechtverstanden — für alles Schaffen ist.
Haben wir nämlich aus irgend einem Grund eine unsrer Stim-men eine Zeit lang zurücktreten lassen, die andern vorzugsweisgehoben:
so wollen wir uns als Schuldner der versäumtenStimme betrachten,
selbst wenn die Versäumniss eine nothwendige, also gerechte war,wie vielmehr, wenn wir sie uns willkührlich (das heisst: aus einemnicht zwingenden Grunde) gestaltet halten.