Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
90
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sogleich in den Anfang, nach No. 121, zuriickgegaugen werden*).

Wir haben den Ueberleitungssatz gleich da gezeigt, wo er amhäutigsten nöthig ist. Er kann gleichwohl auch den Schritt vomHauptsatz in das Trio vermitteln, wenu das letztere einer solchenEinführung bedarf, wenn es z. B. zwar in einem fremden Ton,aber mit Ruhe und Bestimmtheit eingeführt werden soll. In diesemFall könnte z. B. von unserm Hauptsatze, der bei A schliesst, so

in das bei B anfangende Trio übergeleitet werden.

Schlussbetrachtung.

Wir legen auf die Behandlung des Marsches ein besondres Ge-wicht, weil der eutschiedne, scharf gezeichnete Karakler desselbenauf die geistige Entwickelung der meisten Kompositionsschüler einengünstigen Einfluss übt und dem der Schwäche im Allgemeinen, sowie namentlich der Mode unsrer Tage eignen Hang zum Uuent-schiednen, Sentimentalen u. s. w. heilsam entgegen wirkt. Zugleichnöthigt die für die Bestimmung des Marsches gar nicht zu verken-nende Nothwendigkeit gemessener und scharf gezeichneter Anordnungaus allem Unbestimmtem, minder fest Geregelten heraus, zu demder Anfänger,, gern geneigt ist, das allerdings an rechter Stelle zu-lässig und nothwendig, aber für die ersten Stadien der Bildung ehergefahrdrohend als förderlich ist. Daher haben wir zwar die freiemGestaltungen weder verhehlen noch verbieten mögen (mit welchemRecht auch? da alle Meisterwerke von ihnen Kunde geben) hallenvielmehr die Mittheilungen darüber ebenfalls für wichtig und ihreDurchübung (besonders in unsrer rhythmisch sehr einförmigenum nicht zu sagen feigen Zeit) für höchst erspriesslich. Aber derFortschritt zum Marsche tritt um so bedeutsamer in den Lehrgang,um nach der bis an die Gränze der Willkübr streifenden Freiheitwieder zu recht fester Haltung zurückzuführen.

*) Die Ueberleitung ist auch da bisweilen nöthig, wo das Trio in dieselbeTonart, aber das andere Geschlecht gestellt wird, wo z. ß. auf 6dur das Triomit <?molt ( Minore) oder auf 6moll das Trio mit Cdur ( Maggiore) folgt. Esbedarf dann der Ueberleitung, damit nicht Tonika auf Tonika, C(moll) auf C-(dur) tretfe.