Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
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in der Regel besonders zu Anfang des Marsches nicht dieHaupitheile, sondern die Nebentheile des Takts figuriren, nicht sowie hei a,

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sondern so wie bei b setzen und überhaupt die rhythmische Reg-lung der Auftritte durch alle Mittel verstärken. Nur ausnahms-weis, in spätem Partien des Marsches, kann auch von der umge-kehrten Ordnung (No. 119, a ) Gebrauch gemacht werden.

ln Rezug auf die Gestaltung des Ganzen fodert der Marschbesonders gleichmässige, klar und scharf gezeichnete Anlage derPartien, Abschnitte u. s. w. Wenn wir also in der freien Lied-form unbedenklich Sätze von ungleicher Taktzahl gebildet und ein-ander entgegengesetzt haben, so werden wir dies in der Marsch-form nicht dürfen, ohne dem Karakter des Marsches zu nahe zutreten. Unsre Sätze werden nicht 3 und 3, sondern2 und 2, oder 4 und 4 Takte

haben; einem Sätze von 4 Takten wird nicht ein zweiter von 5oder 6 Takten, sondern wieder einer von 4 oder 2mal 2 Taktengegenüber treten; wir werden auch nicht leicht Perioden von dreiSätzen bilden, sondern die Verknüpfung von zwei oder vierSätzen vorziehen. In dieser Reziehung steht uns jedoch ein neuerGewinn zur Liedform bevor, den wir nur desswegen nicht bei derallgemeinen Lehre benutzt haben, weil dazu bei dem freien Liedweniger Anlass war und der Anfänger in der Liedkomposition durchihn hätte irre geleitet werden können. Denn in der That beruhter auf einem Ueberschreilen der Liedform. Dieser neu (S. 85) zuerwartende Destandtheil unsrer Komposition heisst

A. Der Schlusssatz.

Uebrigens ist es unbedenklich, den zweiten Theil des Marschesungleich dem ersten namentlich grösser zu bilden, oder demersten Theil einen zweiten und dritten entgegenzuselzen. In derRegel ferner besteht der Marsch aus einem Hauptsatz in zweioder drei Theilen, dem ein Trio (meist ebenfalls in zwei oder dreiTheilen) folgt, worauf der Hauptsatz wiederholt wird. Risweilenbedarf es dazu eines besondern Ueberleitungssatzes.

Alles Weitere zeigen wir nun gleich praktisch und wählen alserstes und Hauptmotiv dieses,

mit dem Vorbehalt, den letzten Ton zu verlängern. Uebrigensist nicht einmal die Tonart bestimmt; es kann Udur, ^moll, viel-

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