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genannten „Abgängen“ der Schauspieler zu vergleichen, mit denendiese den Schluss einer Scene oder Tirade bezeichnen und das ßei-fallssignal geben.
Die bisherigen Erweiterungen haben dem wesentlichen Inhaltedes Satzes im Grunde nichts zugefügt, sie haben nur das Ganzedurch verstärkten Abschluss mehr befestigt. Jetzt steigen wir indas Innre des Satzes.
C. Wiederholung des letzten Motivs.
Ueberblicken wir die bis hierher gebildeten Sätze, so findenwir überall das erste oder Haupt-Motiv zu Anfang bald streng(No. 13 bis 16) bald mehr oder weniger verändert (No. 21 und 22)geltend gemacht, dann aber — um des Abschlusses willen *) oder,weil das Interesse an ihm erschöpft ist ■— aufgegeben; noch ein-mal sehen wir dies hier,
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wo das alte Motiv a aus No. 4 zweimal genau, zweimal mit einemeiugeschobnen g oder d gesetzt ist, in den letzten Takten aberaufgegeben wird. In diesen letztem Takten wird blos zu Endegegangen, ohne dass sich dem Inhalt ein stetigeres Interesse zu-wendet; denn man geht ohne Aufhalt darüber hin.
Wie aber, wenn auch der Inhalt der letzten Satzhälfte ganzoder theilweis unser Interesse gewönne? — dann würden wir beiihm weilen, das heisst, ihn wiederholen wollen. Wäre es Takt 7,der uns neuen Antheil abgewönne, so würde die Wiederholung blosdie Schlussformel betreffen. Wäre es Takt 6 und wir wollten nachTakt 8 nochmals von Takt 6 an wiederholen: so würde ein Zusatzvon drei Takten entstehen, mithin der Satz auf acht und drei, alsoelf Takte erweitert werden. Hier vermissen wir das bisher stetserhaltne Gleichmaass der Zwei - oder Viertheiligkeit. Das Gefühlfür Ebenmaass, das sehr wohl die Verlängerungen des Schlussesin No. 24, 26, 27 ertrug (weil sie sich als blosse Zusätze undzwar im ebenmässigen Zweitaktmaass zu erkennen geben) das auchdie Ausdehnung der Schlussformel in No. 25, durch die der Satzauf neun und elf Takte anwuchs, wohl aufnehmen konnte, weiles in der Schlussformel eben nur den Abschluss empfand, würdehier bei gleicher Erweiterung verletzt, weil dieselbe den wesent-lichen Inhalt betrifft. Wir müssen also schon um des Ebenmaasseswillen auch den fünften Takt mit wiederholen —
*) Th. I, S. 43.