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Dominant- und der ihn einleitende Quartsext-Akkord auf das Dop-pelte ihrer ursprünglichen Geltung ausgedehnt worden sind. UnserGefühl wird durch diese Erweiterung der 8 Takte auf 9 und der10. auf 11, wie gesagt, dess wegen nicht verletzt, weil es schonim Quartsext-Akkorde den Schluss voraus empfindet. Dieses Ge-fühl ist, wie sich von selbst versteht, bei dem unuuterrichteteuHörer eben so gewiss vorhanden, als bei dem in der Harmonik undRhythmik Unterrichteten (denn d'e Grundsätze der Kunst beruhenja niemals auf willkiihrlichem Uebereinkommen, sondern auf demeingebornen Gefühl und Bewusstsein des Menschen) obwohl aller-dings der durch Unterricht oder Erfahrung nicht Entwickelte leichterauf die einfachem als auf die entlegnem und verwickeltem Ver-hältnisse eingehen wird.
ß. Wiederholung der Schlussformel.
Die Ausdehnung des Schlusses hat, wie wir zuletzt an No. 25wahrgenommen, eine Verstärkung desselben und damit eine befrie-digendere Abschliessung und Abrundung des Ganzen zur Folge.Nicht immer ist aber eine solche Ausdehnung der Schlussformel(oder des Schlussakkordes, wie in No. 23) dem SiDn eines Satzesangemessen; bei erregtem oder leichlbeweglichem Karakter kannrüstiges Fortschreiten und doch zugleich verstärkter Schluss dem-selben entsprechender erscheinen. Dann tritt an die Stelle der Ver-längerungen Wiederholung des Schlusses. So schliessen wir hier —
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einen nach No. 23, aber unruhiger gebildeten Satz im achten Taktemit der Schlussformel a ohne Verlängerung ab; nun erst empfindenwir den Schluss als zu hastig und unbefriedigend — und wieder-holen die ganze Formel bei b, c, und d, — oder hätten sie nureinmal (etwa wie bei d) oder noch öfter (z. B. b und c nochmalsoder d noch einmal) wiederholen können. Mit den noch angehäng-ten Wiederholungen des Schiussakkordes haben sich also unsreacht Takle auf dreizehn ausgedehnt; — so gut wir den Schluss-akkord verlängerten, hätte sich zuletzt noch eine Verlängerung derSchlussformel, z. B. von Takt 6 an, —