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2 (1847)
Entstehung
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Dasselbe Gefühl bestimmt aber auch den Komponisten, denSchlussmoment entweder durch vorgeschriebnes längeres Aushalten,oder durch wiederholte Angabe des Schlussakkordes zu erweiternund dadurch zu verstärken. Schon unser obiger Satz (No. 23)modulirt für seinen beschränkten Umfang weit und lange genug.Wie nun, wenn wir ihm weitern Umfang bei gleicher oder nochreicherer Modulation gegeben hätten? dann könnte wohl das ße-dürfniss entstehen, den Ruhemoment des Schlussakkordes zu wei-terer Ausdehnung zu bringen; man würde den Akkord länger hal-ten oder wiederholen, z. B. von Takt 6 an so

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zu Ende zu gehn. Hier sind für den Schlussakkord zwei Taktezugesetzt, zuletzt ist er um noch ein Achtel (das wir des Auftaktswegen hätten abrechnen sollen) und dann noch unbestimmt durchden Halt verlängert, mithin der Salz von acht Takten auf8 und 2- also auf 10 Takte

erweitert worden. Diese Ueberschreitung des Grundmaasses ver-letzt und verwirrt nicht, weil man demungeachtet den eigentlichenSchlussmoment mit dem Eintritte des achten Takts empfindet undalles Weitere als blosse Verstärkung hinnimmt.

2. Die Schlussformel.

Allein es ist ja nicht eigentlich der Schlussakkord, sondern dieVerbindung des Douiinantakkordes und tonischen Dreiklangs, dieden Schluss bildet; ja das Vorgefühl des Schlusses wird schon durchden vorangehenden Quartsextakkord oder durch erweiterte Schluss-formeln (man lese Th. I, S. 122 und A. nach) erweckt. Hierausfolgt, dass man den Schluss verstärkt durch Verlängerung der Schluss-formel. Hier

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haben wir einen Satz nach dem Vorbilde von No. 23 gebildet.Aber er enthält, die Verlängerung des Schlussakkords um zweiTakte ungerechnet, neun Takte (im Ganzen also elf) weil der

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