mer neue Sätze zu bilden. Dies gelingt uns, indem wir das Motivund seine Verwendung uns klar vorstellen.
A. Satzbildung.
Das Motiv besteht dem Toninhalt nach aus drei Noten, diestufenweis erst ab-, dann aufwärts gehn, rhythmisch aus der Folgevon einem Viertel und zwei Achteln, harmonisch aus der Unterlageeines Akkordes, der (um auch die Form der Begleitung zu berück-sichtigen) dreistimmig angegeben und nur zum ersten Taktlheil ge-halten wird. In No. 4 ist im dritten Takte das ganze Motiv, inNo. 5 Harmonie und ßegleitungsform geändert. In beiden Sätzenwird der Satz durch Versetzung des Motivs (Th. I, S. 34) auf-wärts gebildet. Sobald wir nun einen Punkt von den hier bemerktenändern, entsteht ein neues Gebilde. Durch harmonische Figurationz. B. — und zwar in sehr einfacher Weise — würde No. 4 unterandern Gestalten auch diese —
annehmen; im Allgemeinen würden wir für die leichte Weise dieleichtere ßegleitungsform von No. 4 vorziehen. Jedenfalls habenwir hier nicht Ursach, geflissentlich auf neue Begleitungsformenoder Harmonisirungen auszugehen, da dies schon früher geübt wor-den ; gelegentlich werden sich deren von selbst einstellen. Wirbehalten zunächst das ganze Motiv und knüpfen bei seiner Verwen-dung an.
Wie ist es geführt? Aufwärts, — und zwar in stufenweiserVersetzung. Kann es nicht auch anders (also nicht stufenweis!)aufwärts geführt werden? — Hier
ist es sprungweise geführt worden; über d (aus No. 4) hinausnach e, dann wieder terzenweis. Hier
tritt es eine Quarte höher, nölhigt uns also zur Harmonie der Un-terdominante; dann steigt es nur noch eine Terz, um nicht nachb oder eine übermässige Quarte hinauf zu steigen, —