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Von dem andern Falle wollen wir die beiden wichtigsten Anwen-dungen, Marsch und Tanz, hervorheben.
Wir beginnen mit dem freien Lied und gehen dann zu denangewandten Liedformen über. So leicht und vulgär letztere zumTheil auch seien, so wichtig ist doch ihre Durcharbeitung; dennsie regen durch die Bestimmtheit ihrer Aufgabe zu einem bestimmtkarakterislischen Streben an und bilden vorzugsweise den rhythmi-schen Sinn aus, während der Geist der Töne ohnehin bedenklichgenug in das Unbestimmte zu verlocken strebt und die später zurUebung kommenden Formen bereits eine gewisse Festigkeit undZuverlässigkeit des rhythmischen Geschäfts voraussetzen, da sie dierhythmischen Glieder und Abschnitte eher verhüllen, als offenbaren.
Erster Abschnitt.
Die Liedkomposition in Satzform.
Wir beginnen nach schon bekannter Weise mit der einfachstenhier anwendbaren Form, der des Satzes. Der Gang (Th. I, S. 30)hat an sich keinen bestimmten Abschluss, kann also keinen für sichbefriedigenden Gedanken offenbaren; wohl aber ist beides mit demSatze der Fall. Unser Satz aus Th. I, No. 5, z. B.
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ist, wie wir Th. I, S. 28 erkannt, ein durchaus in sich selber be-friedigend abgeschlossner Gedanke, gleichviel, ob sein Inhalt unsneu und bedeutend erscheint, oder nicht.
Wir könnten also mit ihm wieder beginnen, nur müsste erbegleitet werden
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*) Die Sätze sind fast ohne Ausnahme ungünstig dargestellt, sie haben derRaumersparnis wegen auf eine Zeile zusammeDgedrängt, oft zu hoch gesetzt,fast immer zu hoch begleitet werden müssen. Allein über Harmonielage und^Begleitung ist das Erfoderliche bereits im ersten Theil des Lehrbuchs gesagtworden; nach den dort gegebnen Anleitungen wird der Schüler seine Sätze gün-stiger, kunstmässig darstellen und die hier gegebnen Beispiele in gebührenderWeise umsetzen — oder wenigstens au der mangelhaften Darstellung nicht irrewerden können, die nur den oben angegebnen äusserlichen Grund hat.
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