2^2
die er schon öffentlich geführt hatte. Ich faßte sie nichtauf, aber er merkte selbst seine Unbesonnenheit, undum sie wieder gut zu machen, stellte er sich, als ober meinen Gründen beypstichrcte und meinerMeynungwäre. Ich aber gab von diesem Augenblick an sosehralle Hofnung auf, ihn wieder zu seiner Pfiicht zurück,gebracht zu sehen, daß ich es für die Meinige hielt,von all dem, wozu er mir fähig schien, dem Könignichts zu verschweigen.
AD., >
Es hat stets in Heinrichs Charakter gelegen, daßer nur schwer gegen irgend Jemanden mißtrauisch wer«den konnte. Er antwortete mir, er kenne Biron ge»nau; er sey sehr fähig alles das, was man von ihmberichte, gesagt zu haben, aber dieser Mensch habe einfinstres, cholerisches Temperament, welches ihn leichtzu wütenden Ausbrüchen hinreiße, er sey daher nie-mals zufrieden sondern erhebe sich stets über alle An-dern, nichts destoweniger sey er der Erste, den Augen-blick nachher zu Pferde zu steigen und sich für ebendieselben, von denen er gleich alles ersinnliche Böse ge-sagt habe, allen Gefahren auszusetzen; dadurch verdie-ne er denn auch einige Nachsicht wegen des geringemFehlers seiner unüberlegten Reden. Er für seine Per-son, setzte der König hinzu, sey überzeugt, Bironwürde in seinem Ungehorsam nie bis aufs äußerste ge-hen; sollte dies aber geschehen, so halte er sich selbstfür eben so tapfer, wie er dies bey manchen Gelegen-heiten, wo er dem Marschall das Leben gerettet, undnoch neuerlich bey Fontaine - Fran?oise bewiesen hatte,lind' er würde dann ihm zeigen, daß er ihn nicht fürch-te. Heinrich veränderte also in seinem Betragen ge-gen Biron weiter nichts, als daß er ihm nur nochfreundlicher begegnete und ihn mit noch mehr Ehren-
bezeu-
jchst
U> 8 :
fisMljlk! gm
W»
«zw Mnichts
ks glück
üi il«schkm»,lmcy N
Nülff Äiii
k