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zwischen den zwey Fällen die Liebe seines Fürsten unddes Vaterlandes zu erwerben, und sich ihnen furcht-bar zu rnachen suchen; eine verhaßte Rolle, die fastimmer für den, der sie spielt, unglücklich abläuft. Ichsagte ihm, wenn er sich mir mir vereinigen wollte, umgemeinschaftlich für die Ehre des Staats und daö all-gemeine Beste zu arbeiten, so könnten wir in gewissemVerstände alle Andre von uns abhängig machen ; er,durch seine kriegerischen Talente, und ich durch dieStelle, welche ich im Kabinet bekleidete; denn würdenwir das Vergnügen genießen, daß alles Gute, wel-ches geschehen würde, entweder von uns herrührenoder durch uns bewirkt werden müßte. Ich schloßendlich meine Vorstellung, indem ich ihn zu beredensuchte, daß er zum König gienge und ihm für seinGeschenk dankte.
Weit entfernt, bey diesem allem Rührung oderReue zu zeigen, antwortete mir Biron blvS mit. soübertriebner und unzeitiger Erhebung seiner eignen Ver>dienste, und das auf eine so prahlhafte Art, daß ichjetzt von einer Sache, die ich bisher nur von fernege-tnuthmaßt hatte, deutlich überzeugt wurde; daß nem-lich die Rauhigkeit seines Geistes zuM Theil von einemkleinen Anfang wahrer Tollheit herkämen, welche übri-gens um so weniger zu verzeihen war, da sie ihn zwarhinderte, vernünftig zu schließen, aber nicht, übel zureden und noch schlimmer zu handeln. Was mir da-von den vollkommensten Beweis gab, war, daß, daer nach allem, waS ich ihm gesagt hatte, Mich wenig-stens für einen Menschen halten mußte, in dessen Ge-genwart er sich nicht genug in Acht nehmen könnte, erdennoch die Unbesonnenheit hatte, einige Worte vonden Planen, die ihm im Kopfe herum giengen, fallenzu lassen. Wahrscheinlich waren eS dieselben Rrden,