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hielt er für rathsam, mir darüber zu schreiben. SeinBrief ist vom dritten Januar, und handelt bloö davon,daß man ihn bey dem König veriäumdce, und daßHeinrich selbst ihm Unrecht thue, indem er ihm Planezurraue, an die er nie gedacht habe. Er bittet michihm beyzustehen, damit er seine Unschuld beweisen kön-ne. Seine Reise nach Bourgogne entschuldigt er durchunumganglich-nothwendige häusliche 'Angelegenheiten,und versichert, er werde in zwcy Tagen zurück seyn.Endlich ersucht er mich, allen dem, was Prevot, ei-ner von seinen gewöhnlichen Unterhändlern, den er anmich geschickt hatte, mir von ihm sagen würde, zu glau-ben. Biron wurde zu kurze Zeit nach diesem Schrei-ben der Treulosigkeit überführt, als daß man cs füraufrichtig halten könnte; auch war ich weit entfernt,dies zu-thun, und wurde nur noch mißtrauischer.
Während seines Aufenthalts zu Calais erhieltder König neue, noch weit umständlichere und deutli-chere Nachrichten über den Marschall von Biron, derwahrscheinlich damals, da er sich weniger beobachtetglaubte, sich auch nicht so sehr in Acht nahm. Hein-rich aber?, anstatt gleich das Mittel zu ergreifen, wel-ches er nicht länger hätte aufschieben sollen, hoffte nochimmer diesen Mann, den er noch nicht für unheilbarzu halten sich überreden konnte, durch alles, was erfür fähig hielt ihn zurückzubringen, durch Sanstmuth,freundschaftliche Behandlung und Beweise ausgezeich-neter Achtung, die dem Herzen eines rechtschaffenenMannes so empfindlich sind, wieder zu gewinnen« Bi-ron hatte ihn um ein Geschenk von Zo,ovo Thalerngebeten; er fand dies billig, und gestand sie ihm ohneBesinnen zu. Da sich einige Schwierigkeiten fanden,welche die Auszahlung verzögerten, befahl er mir, dasGeld dergestalt,zu erheben, daß man Biron sogleich