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Heinrich glaubte auf dies Versprechen kauen zukönnen. Aber Biron hatte es eben so schnell vergessen P**als cs gegeben worden war; er fieng seine vorigen Be«mühungen wieder an, that Reisen in die Provinzen, ^und schmeichelte allen unruhigen Köpfen und Unzufries jKA"denen unter dem Adel, die er nur von den Ungerech«rigkeitcn des Königs gegen ihn, und vor, seinem eig« «<> ^rien Kredit und Verständnissen im Auslande unter« Mhielt. Er verband sich fester als jemals mit Bouillon,Entragueö, Auvergne und andern von gleichem KÄSchlage (21). Er überwand sich so weit, daß er der ««keutseeligste und freundlichste Mann gegen die Soldasren wurde, da er sonst der Stolz und der Hochmuth l,-«.
selber war; und — so wenig kostet eö dem Ehrgeitzi« lakgen, sich zu jeder Rolle herab zu lassen, — er wußteden niedrigsten Pöbel an sich zu ziehen , indem er den kl!§j>Andächtigen und den Heuchler machte. Bis dahinjedoch hätte man noch immer glauben können, er wer- !Le seine Absichten in sich selber verschließen, und alle ^Liese Handlungen seyen nur eine Folge eines Charac- tz, srerS, den mün an vielen Leuten bemerkt, Lre, wenn ' Msie gleich in allen ihren Reden einen unruhigen undnach Neuerungen strebenden Geist zeigen, dennoch ^vft weit entfernt sind , sich blindlings in eine Empö«rung zu stürzen. >«„
So dachte auch Heinrich lange -Zeit von dem ^Marschall, ob er gleich immer ssrtsuhr, ihn sorgfäl« ^tig zu beobachten, und nicht ganz gleichgültig bleibenkonnte, als er Birons Betragen Key seinem letzten ^Aufenthalt zu Dijon, wo er das Ende .des Vorigen ^,md Len Anfang dieseS Jahres zugebracht hatte, erfuhr. ,Diesem fehlte es auch nicht an Äusspähern am Hofe, ff'"«nd da er durch sie von dem Eindruck benachrichtigt ^wurde, Len feine Aufführung aus den König machte,
hielt ^