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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
263
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weit tüchtigere Leute vorzuschlagen, alS Bethune, wel-scher gar keine Kenntnisse von den Angelegenheiten,/dicses"HofeS, und auch dem Staat noch keineDienssie geleistet hätte." Mein Bruder hatte indessendoch schon den Gesandtschaftöpssten in Schottland be-kleidet, und ich kann sagen, daß er ihm gut vorgestan-den hatte; e§ war auch nicht zu leugnen, daß er da-zu wenigstens die guten Eigenschaften, die nach mei-ner Meynung eben nicht dir unwesentlichsten sind,Rechtschaffenheit, Vorsichtigkeit und Klugheit besaß.Die ganze Rede war also zu gleicher Zeit falsch undbeleidigend. Ich ließ dies, auch die Herren in meinerAntwort fühlen, indem ich Ihnen zeigte, von welchenWerth die Dienste, die er dem Staat im Kriege ge-leistet hakt?, und die sie so tief unrcr dir andern herab-zusetzen schienen, iii der That wären.

Villeroy wurde beleidigt, daß ich seine Dienstenicht über dis andern setzte, und behauptete seinen SatzMit Hitze. Der König mußte uns endlich Stillschwei-gen gebieten, indem er sagte, es fey ungeziemend, daßman solche Reden in seiner Gegenwart führte stund oh-ne unsere Dienste weiter zu untersuchen, müsse es unsgenügen, daß er uns alle drey für gute Diener hielte.Ich bat ihn um Verzeihung, > däß ich nach seinem Ver-bot e6 noch wagte ein Wort hinzuzusetzen, um Leuts,die so laut dem müssigen Leben bürgerlicher Bedienun-gen und der Ruhe des KabinetS den Vorzug vor denMühseeligkemn, den Gefahren und dem kostbarenAufwand des Kriegssiandeö gäben, zum schweigenzu bringen; und ich sagte nun alles, was ich darüberdachte-. Er unterbrach mich endlich, und rief:Gut,gut, ich verzeihe dem Einen wie dem Andern, undnehme Eure Worte, wie ich soll;,aber mit der Be«dingmig, daß Ihr künftig solche Stichelnden vermer-

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