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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
262
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von Rennes dazu keinen Auftrag gegeben." DerGroßherzog ließ sich nicht lange bitten, um die Bedin-gung nachzulaffen, und er entsagte den zwölf Burgenaus Achtung für die Person des Königs. Die Acte,die darüber aufgesetzt wurde, war vom 4ten August1598, aber dis Sache selbst wurde von beyden Thei«ten erst durch die Ankunft des Ritters Vinca in die-sem Jahre beendigt. l

Ich bekam auch einen Auftrag bey der Liquida-tion gewisser Güter in Piemont, welche der Graf vonSoissons an den König verhandeln wollte. Sie wa-ren ihm von Seiten seiner Gemahlin, welche aus demHause MoNtaffiL war, durch den Tod der Prinzessinvon Conky zugcsallen (16). Mein Bericht war nichtzum Vortheil des Grafen; ich stellte dem Köniz vor,diese Güter waren von weit geringerm Werth, alsman sie auSgabe, und überdem noch so manchen Pro-zessen ausgesstzt, und so nachteilig gelegen, daß dieseBetrachtungen ihnen noch viel von ihrem Werth be-nahmen. Diese Rede machte den Grafen von Soiftsons sehr ungehalten auf mich, aber er ließ es sichnicht merken.

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Fresne Canaye (17) wurde zum Bothfchaftee -üchb!nach Venedig und mein Bruder Bechune nach Rombestimmt, zum großen Verdruß der andern Minister, Achbesonders Villeroy'ö und Sillery's, mir denen ich oft W»in Streitigkeiten gericch, durch welche nachher derKö-nig belästigt wurde. Die beyden Herren hatten sich Havorgsnommen, mich, wenigstens von den auSwärki, üksigen Angelegenheiten, welche, wie sie behauptete», sieallein angiengen, auszuschließen. Die Gesandschaftfen gehörten dahin, und sie sagten dem Könige in mei- ^ner Gegenwart, sie hätten ihm zu dem Posten in Rom ^

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