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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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stände erstreckte, war nicht weniger überraschend fürmich.

Da dieKonigin sah, daß ich sie schweigend und mitVerwunderung anblickre, glaubte sie sich nicht deutlich ge.nug erklärt zu haben, daß ich den ganzen Gehalt ihrerWorte hätte fassen können; aber als ichihr ganz aufrichtigdie wahre Ursach meines Schweigens und meines Er-staunensgestanden hatte,bedachte sie sich noch weniger,sichbis auf die kleinsten einzelnen Gegenstände ihres Plansstazulassen. Aber ich. werde Gelegenheit genug haben,von dieser Sache zu handeln, wenn ich die großenEntwürfe auseinander setzen werde, welche durch Hein-richs frühzeitigen Tod scheiterten; ich will daher denLeser nicht durch unnütze Wiederholungen ermüden.Nur mit wenig Worten will ich hier die fünf Haupt-punkte anzeigen, auf welche die Königin von Englandjenen weirläuftigen Plan zurückbrachte. Sie bestandendarin: erstlich, Deutschland in Ansehung der Kaiser-wahl und der Ernennung eines Römischen Königs die-selbe Freyheir wieder zu verschaffen, welche es vor Al-ters gehabt hatte; zweyrenS die vereinigten Provin-zen durchaus unabhängig von Spanien, und einemächtige Republik daraus zu machen, indem man,wenn es möglich wäre, einige von Deutschland ge-trennte Provinzen damit verbände; drittens eben somit der Schweiz zu verfahren, indem man einige an-grenzende Länder, vorzüglich Elsaß und die GrafschaftBurgund dazu schlüge, viertens, die ganze Christen-heit in eine gewisse Anzahl sich so ziemlich gleicher Mäch-te zu vertheilen; und fünftens, alle Sekten darin zuden drey Religionen, welche in Europa die auSge-breitetsten zu scyn scheinen, zu bringen.

Unsre Unterhaltung dauerte lange. Ich werdenie die Königin so, wie sie es wegen der Eigenschaf-ten