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ten ihres Herzens und ihres Geistes, die sie in diesen ^ tAugenblicken zeigte, verdient, loben können. Der ^ §König war mit dem, was sie mir gesagt hatte, sehrzufrieden, als ich ihm den Bericht davon abstaktece.
Er unßerhielt sich mit ihr darüber in Briefen währen»der ganzen Zeit, welche sie bevdr noch zu Calais undDover zubrachcen. Man kam wegen aller vorläufigenUmstände überein, und machte selbst schon Einrich-tungen wegen der Hauptsache, welche aber so geheim ^.gehalten wurden, daß diese ganze Unterhandlung bis ^an den Tod des Königs und selbst noch lange nachherUnter diejenigen gehört hat, über welche man nur ebenso gewagte als sich selbst widersprechende VerMutun«gen vorgebrachc hak. ^ E
Heinrich kam nicht eher wieder nach Paris, alsbis er eine genaue Besichtigung aller seiner Grenzplatzeangeftellr, und für ihre Sicherheit gesorgt hatte.Uebrigenö blieb er bey dem Streit der Spanier und lmlFlamänder ein gleichgülkigerZuschauer, und rhat auch "ÄAweiter nichts für Ostende, als daß er es geschehen ließ,daß verschiedne französische Unterthanen unter denTruppen des Prinzen von Oranien Dienste nahmen.
Dies kostete einigen von ihnen das Leben, unter an-dern dem jungen Chatillon-Coligm- (9), dein eineKanonkugel vor Ostende den Kopf wegnahm, und H/>i>dessm Tod gewiß ein großer Verlust für Frankreich Mi»war. Der König sagte laut, als er es erfuhr: dasLand Hätte einen Mann von großen Verdiensten ein- «kBogebüßt. Mir besonders war dieser Unglücksfall sehrschmerzlich. In so jungen Zähren hatte Coligny be-keirs alle Eigenschaften eines großen KriegSMannes,Tapferkeit, Kaltblütigkeit, Klugheit, einen umfassen-den Geist, und die Kunst, sich bey dem Ssldace'Nund dem Offizier gleich beliebt zu machen, in sich zuvereinigen gewußt. - ich
Aber '