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dasselbe fände auch bey andern Provinzen, die manden Spaniern entreißen könnte, in Ansehung dernäch.freu Nachbarn dieser Länder statt. „Denn, sagte sie,„ich leugne es nicht, wenn mein Bruder Heinrich sich„zum Eigenthümcr der Niederlande machen, oder auch„sie nur als ein Lehn besitzen wollte, so würde ich da»„durch zur heftigsten Eifersucht gereitzt werden; aber ich„würde es ihm auch nicht verdenken, wenn er imBe^„tracht meiner dieselbe Besorgniß hegte."
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Eine Menge Betrachtungen in dieser Art, wel-che die Königin noch hinzufügce, und die eben so vielScharfsinn als Weisheit zeigten, erfüllten mich mitstaunender Bewunderung. Es ist nichts seltnes , daßFürsten große Plane entwerfen; der Geist wird in ih-rer Sphäre so natürlich darauf geleitet, daß man nurnöthig har, sie auf den Nachtheil dabey aufmerksamzu machen; ihre Plane nchmlich stehen oft so wenigim Verhalcniß mit ihren Kräften, daß sie die meisteZeit kaum die Hälfte von dem, was sie unternehmen,aueführen können. Aber sich Mühe zu geben, nur ver»nünstige Entwürfe zu machen, die ganze Oekonomiederselben mir Weisheit zu bestimmen, und alle dabeymögliche Widerwärtigkeiten voraus zu sehen, und ihnenso vorzubeugen, daß, wenn sie eintreten, man nurriöthig habe, das schon seit langer Zeit bereit gehaltenGegenmittel anzuwenden; dies ist eine Sache, wo-zu nur Wenige fähig sind. Unwissenheit, blühenderGlückszustand, Wollust, Eitelkeit, ja selbst Trägheitund Furcht, machen, daß täglich Dinge unternom-men werden, die völlig unmöglich sind. — DaßElisabeth und Heinrich, die über ihren politischenPlan nie mit einander Abrede genommen hatten, sogenau in allen ihren Ideen zusammencraftn, und daßdiese Übereinstimmung sich bis auf die kleinsten Um-stände
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