blos dieselben Mittel anwendeke, durch welche man sichgegen sie mir lststce vertheidigungSweise halten können?Es sey daher unumgänglich nothwendig, noch einigeJahre zu warten, ehe man sich erklärte; unterdessenwürde Frankreich erlangen, was ihm fehlte, und umden Streich, den man dem gemeinschaftlichen Feindeheybringen wollte, desto sicherer führen zu können, mitseinen Bundögenossen sich bemühen, die benachbartenKönige, Fürsten und Staaken, hauptsächlich die deut-schen , welche von her Tyranney des HestsrreichischenHauses am meisten zu fürchten haben, zu derselbenAbsicht zu verbinden«
Die Königin sah aus der Art» wie ich mich aus«-rückte, das ich ihr mehr Heinrichs Gesinnungen, alsmeine eignen, vorlegte. Sie gab mir dieses zu ver-stehen , indem sie gestand, sie fände meine Meinungso vernünftig, daß sie nicht umhin könnte, ihr beyzu«pflichten. Ein? Sache gäbe es noch, fetzte sie hinzu,über die man sich von Heyden Seiten nicht früh genugerklären konnte; diese nemlich, daß» da die vorgeschla»gene Verbindung b!oS den Zweck hätte, die österreichi-sche Mackr in die gehörigen Schranken zurück zu drän-gen, es auch nothwendig sey, dus; jeder der BundLge-nosseu von selbst feine Wünsche dergestalt einschränkte,hqß die andere nickt dadurch vor den Kopf gestoßenwerden könnre. Wenn man zum Beyspiel vorauSsetz«ke, daß Spanien die Niederlande verlöhre,. so könnedieser Staat weder ganz, noch zum Theil, so wenigvon dem König von Frankreich, als von dem Königvon Schottland, der einst ganz Groß - Britannienbesitzen würde, oder selbst von den Königen von Schwe-den und Dännemark, die an sich zu Wasser und zusande mächtig genug wären, um die andern Bunds«genossen aufmerksam zu. machen, begehrt werden; und