wachs an Macht, den dieses Haus täglich gewinne. ^ ,Sic erinnerte mich an das, was über diesen Gegen»stand im Jahr 1598 zwischen dem König und den ^Englischen und Holländischen Gesandten vorgesallenwäre, und fragte mich, ob er noch immer in densel-den Gesinnungen beharrte, und warum er die Auöfüh-rung so lange verschöbe?
Ich gab auf ihre Fragen zur Antwort; der Kör M-nig mein Herr dächte jetzt noch, so wie er immer ge.r WFdacht hätte, und in keiner andern Absicht sammlete erGeld, Kriegsvorräthe und Soldaten; aber es fehlte Wsnoch viel dazu, daß Frankreichs Zustand so wäre, wieer fern mußte, um es zu unternehmen, eine so gut §gegründete Macht, als die der österreichischen Fürsten >,Azu zernichten. Ich unterstützt diesen Satz, indem «Mich den außerordentlichen Aufwand anführte, den Heim Un>,irich seit dem Frieden zu VervinS sowohl für die allge»meinen Bedürfnisse seines Landes, und um die Unter- M»,nehmungen der Aufrührer zu unterdrücken, als auch jkchzu dem so eben nur geendigtem Kriege mit Savoyenhalte macken müssen. Ich verbarg ihr nicht, was ich ^immer von jener Unternehmung gedacht habe; daßnewiich, wenn auch England und die vereinigten Nies j,,,derlande ihre äußersten Kräfte gegen das Oesterreich;-fcke Haus anstrengcen, dennoch dieses, wenn es dieMackt seiner beyden Linien vereinigte, sich nicht nur ^ohne Mühe gegen jene behaupten, sondern auch die ^ ^Wagschaale gleich erhalten könnte, so lange England ^und die Niederlande nicht von der ganzen Kraft der ^französischen Monarchie, welcher auS mehr als einerUrsach die erste Rolle in diesem Kriege zufällt, unter« ^sticht würden. Wäre es nun aber nicht ein unnützes "und festst unweises Unternehmen, wenn man, um ^ ^Sie furchtbare Orsterreichische Macht zu uncergraben,
blos