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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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Wer von allen den Briefen, welch? der Königund die Königin bey dieser Gelegenheit einmwer schrie-ben , ist nur der einzige in meinen Händen geblieben,worin Elisabeth ihm die Hindernisse meldet, welche sieabhalcen mit ihm zusammen zu kämmen, und zugleichdaö Unglück der gekrönten Häupter beklagt, welchessie wider ihren Willen zu Sklaven der Formalitätenund weitläustiger Vorsichten macht; denn dieser Briefverursachte meine Reise nach England (z). Sie sag-te darin ihrem theuren und geliebten Bruder, sonannte sie immer den König r es thue ihr um so mehrleid, ihn nicht sehen zu können , weil sie ihm etwasmitzutheilen hätte, welches sie keinem Menschen, undauch nicht dem Papier anvertrauen könnte, und dochseye sie im Begrif, nach London zurückzukehren.

Diese Worte erregten die Neugier des Königs,und er plagte sich vergebens, ihre Bedeutung zu er-rachen. Ec ließ mich durch den Sekretair Feret ho-len, und sagte mir:Ich habe einen Brief von mei-ner guten Schwester, der Königin von England, dieSie so sehr lieben, erhalten. Er ist mehr.als jemalsvoll von Schmeicheleyen, aber.fthen Sie einmal, obSie besser als ich errathen können, was sie am En-de desselben sagen will." Ich war mir ihm einstim-mig, daß sie nicht ohne große Ursack sich so auSdrü-cken könnte. Es wurde also beschlossen, ich sollte denfolgenden Tag nach Dovex gehen, als hätte ich bloSdie Absicht, die Nachbarschaft der See zu benutzenum einmal nach London zu streifen. Zugleich sollte ichAchtung geben, wie sich die Königin bey meiner An-kunft, von der sie gewiß bald unterrichtet werden wür-de, verhielte. Ich sagte keinem Menschen etwas vondieser Reise, als einigen wenigen von meinen Letzten,die ich mimehmcn wollte.

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