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Dies alles hakte Heinrich stillschweigend ver-schmerzt, über nichts erbitterte ihn so sehr, als dieBeleidigungen, welche unser Bvchschafker zu Madrid,la> Rochepot (;) nebst seinem Neffen und seinem gan-zen Gefolge von dem Spanischen Hofe vor kurzem er-fahren hatte. La - Rochepot erzählte die Sache um»stündlich in seinen Briefen, und Heinrich rief in derheftigsten Bewegung r „ich schwöre bei) Gott, kann„sch nur Einmal meine Sachen in guter Ordnung se-ihen , und Geld und was ich sonst brauche, zusam-men bringen, so will ich einen so fürchterlichen Krieg„mit ihnen anfangen, daß sie es bereuen sollen- mich„dazu gezwungen zu haben." Dennoch that er diesesMal über eine so auffallende Verletzung des Völker-rechts die Augen zu, aber er mußte sich große Gewaltdabcy anthun. ,,Jch sehe wohl, sagte er öfters zumir, -/Eifersucht des Ruhms und Staalöinteresse Ma-uchen cs sehr schwer, daß Frankreich und Spanien,,je einig seyn können, und ein bloßes Wort von bie-„sem Hofe ist nicht Sicherheit genug, wenn ManRu-,,he haben will." Er war von dem politischen Grund-satz Villeroys und Sillerys, die oft in meiner Gegen-wart behaupteten, eine genaue Verbindung mit S pa-nien scy nicht nur weder unmöglich noch gefahrlich,sondern vielmehr das wahre System, düs man befol-gen müsse, so ziemlich zurückgekommen. Die Grün-de, welche ich ihnen entgegensetzte, waren, die natür-liche Rivalität dieser beyden Kronen, ihre mit einanderstreikenden Vorcheile, und das Andenken so vieler unddoch so neuer Beleidigungen; und ich zog daraus denSchluß, gegen «inen so schlauen und treulosen Nachbaröliebe nichts übrig, als ihm nicht zu krauen und sich zuvertheidigen. Die letzten Nachrichten vöN'Madrid gabenmir für dieses Mal gewonnene Sache, wenigstens beydem Könige, und er bedachte sich nicht langer, nach derGe-Q 2 gend