-- -Zr
nungen Beziehung hatte, in Einem sehe schön ein-gebundenen Hefte. In dem Ersten, welcher der wich-tigste war, weil ich darum in das Detail von Allem,was miÄ als Oberaufseher der Finanzen angieng,mich einließ, war erstlich alles Geld, welches in Frank-reich für den König erhoben wird, von welcher Art eSauch seyn mag, zweykens alle Unkosten bey der Ein-nahme desselben, welche davon abgezogen werden müs-sen, und folglich auch drittens der reine Ueberschuß,welcher in die königlichen Kassen kömmt, begriffen. —Ich kann mir unmöglich einbildcn, daß, seitdem dieFinanzen nach gewissen Vorschriften behandelt wordensind, noch niemand auf den Einfall gekommen seynsollte, solche Formulare zu machen; der Eigennutz al-lein muß die Anwendung derselben verhindert haben.Doch dem sey wie ihm wolle, ich werde immer behaup-ten, ohne solche Führer kann man nur als ein Blin-der oder als ein Betrüger arbeiten.
, Der zweite dieser Anschläge war blos zum Unter-richt des Verwahrers des königlichen Schatzes gemacht.Er lernte daraus, von welchen Orlen und unter wel-chem Namen alle königliche Gelder, die während desJahres seiner Verwaltung durch seine Hände giengen,ihm entrichtet werden müßten; und ferner , wie vieler von dieser ganzen Summe verwenden konnte, undwozu. Der dritte betraf das Feldzeugmeisteramt.Ein genauer Aufsatz der Einnahme und Ausgabe, eingetreues Inventarium von allem, was zur Artilleriegehörte, als die Anzahl und Beschaffenheit der Stü-cke und des andern Gewehrs, der Vorrarh von Kriegs-werkzeugen und Lebensmitteln, welche in den verschie-denen Platzen und Magazinen vertheilt waren, derZustand der Zeughäuser und Vcstungen, und verschie-dene Bemerkungen darüber waren in diesem Aufsatz
P 4 ent«