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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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kungen, den Zehenten und allen andern Fächern aus»zurotten übrig sind. Ick arbeite zu gleicher Zstt fürdie Gegenwart und für die Zukunft und suche so zuMachen, daß die Ordnung, weiche ich in der Einrich-tung aller diestr Theiie einführe, auch in der FolgeNicht umgestoßen werden könne. Ich beschäftige michmit den Mitteln, den König zu bereichern, ohne seineUnterthanen arm zu machen, seine Schulden eu til-gen, seine Gebäude auSzubefsem, die Kunst, Städtezu befestigen noch mehr, als die Kunst des AngrifSund der Vercheidigung derselben, zu vervollkommnen,und Vorräthe von Waffen und KriegSbedürsniffen an-zuschaffen. Ich sinne nach über die beste Art die öf-fentlichen Ar eiten an Straßen, Brücken, Dämmenund andern Werken, weiche einem Fürsten nicht we-niger Ehre machen, als die Pracht seiner-löffer,und dabey von einem allgemeinen Nutzen sind, herzu-stellen oder wieder anzufam,en. Ich mache deswegenden Anfang damit» daß ich nachforsche, wozu die Gel-der, weiche zu diesem Behuf den Städten und Ge-meinheiten verwilligt waren, angewender worden sind,oder vielmehr welches Betrugs man sich bey der Ver-wendung dieser Summen schuldig gemacht hat.

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Der Einfall, zu jedem Fach der Finanzen all-gemeine Anschläge zu machen, welche die Gestalt der-selben auf eine deutliche und einförmige Art verschrei-ben, hat mir immer so glücklich und so geschickt, um siemit der größten Gmauigleir zu führen, geschienen,daß ich diese Methode auf alles , wobey sie sich anbrin«gen ließ, ausdehnte. Gleich am ersten Tage diesesIahrö, da ich dem Könige der Gewohnheit gemäßdie goidncn und silbernen Zahlpfennige überreichte,brockte ich ihm zu gleicher Zeit fünf solche allgemeineAnschläge , wovon jeder auf eine von meinen Bedie-nungen

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