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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
223
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halten. Es ist wahr, daß wenn Calignon seinen Auf«trag ein wenig schneller ausgerichtet hätte, QndevouSnicht würde Zeit gehabt haben zu entfliehen, wie errhat, und daß durch seine GefangenNehmung alle Ent-würfe der heimlichen Verschwörer würden entdecktworden seyn: aber aller Wahrscheinlichkeit nach wardies nicht Lesdiguiereö Schuld. Ich riech daher demKönig, sich nur auf ihn zu verlassmund um ihnsich noch mehr zu verbinden , ihn z:>m Marschall vonFrankreich und Gouverneur von P-emsnt zu machen.

Den bösen Willen der klebrigen konnte man leichtfruchtlos machen, indem man ihnen Aufträge weitvon der Hauptarmee gab.

Was uns beyden aber das dringendste schien,war der Geldmangel, und wir beschlossen, daß ich invier Tagen nach Paris reisen sollte; um dort sechs Wo- ^

chen lang die Finanz Geschäfte zu besorgen; in den ^

vier Tagen aber sollte ich alle nLchige Vorbereitungen ^

zu der Belagerung von Bourg machen, von dem we-nigen übrigen ^elde der Truppen den Sold geben,und alle gewöhnliche und ausserordentliche Ausgabendes königlichen Hofstaats besorgen. Ich ließ gleicham folgenden Tage meine Gemahlin und mein Gepäckvorausgehen, und sagte ihnen, sie sollten zu Rouan-ne Nachricht von mir erwarten, von wo ich gleich nachmeiner Ankunft sie auf der Loire weiter bis Orleanszu schicken gedachte. Sie erwarteten mich dort nochdrey oder vier Tage länger, weil durch die Verände-rung in dem Friedensgeschäst meine Maaöregeln frucht-los gemacht wurden.

Da ich von dem König Abschied nahm, geneh-migte er meinen Vorschlag, vorher auch zu dem Lega«tm zu gehn, der mir jederzeit viele Achtung bezeigt

hacke,