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von Savoyen aufsuchen wollte, unterdessen ich mit Mder Artillerie die Ciradelle von Bourg beschösse. Fürjeden von uns fanden sich besondre Hindernisse bey derBefolgung dieses Plans, und bey beydcn war derGeldmangel die grösste Schwierigkeit. Ich hielt dieUnternehmung auf Bourg für sehr schwer, weil wir r!,Mschon so weit in der Iahrszeit gekommen waren. Die W'ö!Unterschied, den ich zwischen vielem Schlosse und^em KH- HvonMontmelian, dem es sonst, wie mi6> dünkt, un-gefehr gleich zu schätzen ist, mache, besteht darin, daßdas letztere für einen, der etwa nur zehn oder zwölfKanonen hat, freylich so wichtig ist, als zehn Platze sM»wie Bourg, weil es bey der Eroberung von Moncrmelian nur darauf ankömmc, hinlängliche Artilleriezu haben, um alle Außenwerke zu beschießen; daß Kaber für eine Armee, die sechszig Kanonen hat, die MiCikadelle von Monrmelian nicht mehr Schwierigkeiten M-!macht, als die von Bourg, weil diese regelmäßiger ist,und nur ganz methodisch und Fuß vor Fuß angegriffenwerden kann. Hätte man mir geglaubt, als ich den Rathgab, gleich nach der Eroberung von Moncmelian vorBourg zu rücken, so hätte es damals schon in der ^ ^Gewalt des Königs scyn können.
Heinrichs Verlegenheit kam hauptsächlich daher,, ^daß er alles zu fürchten hatte, wenn er mit seinen Ge«neralen, von denen, wie er wußte, die meisten in ei« -uem heimlichen Verständlich mit dem Herzog von Sa«voyen und den Spaniern gegen ihn standen, sich in ^ *
das feindliche Land wagte. LeSdiguiereS war der ein« ^ "zige, auf den er rechnen konnte, Dieser hatte nochkürzlich einen Beweis seiner Treue gegeben, indem erCalignon benachrichtigte, daß der Herzog von Bouil- .kon sich eines gewissen Ondevouö bediente, um seine' PliiVerbindungen mit den Großen des Reichs zu unter- ' "A
halten. ^