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heftigsten Regcnwetter, mit Postpftrden'nach Lion.Wir kamen um n Uhr des Nachts auf der Brückean, und mußten, von der Kalte und dem Regen'durchdrungen, eine Stunde warten, ehe man uns ein-ließ, weil Heinrich, um das Vergnügen zu haben,die Königin zu überraschen, sich nicht nennen wollte.Sie hatten beyde einander noch nicht gesehen. DieVermählungs-Feyerlichkeiten wurden ohne allen Pompvollzogen, wir sahen den König sich zur Aöendtafelsetzen, nachher schickte er uns fort, um auch unserAbendessen einzunehmen, und entfernte sich in dasJimmer der Königin.
Durch Heinrichs Ankunft wurde der Streit überdie Friedcnsarcikel nur noch mehr erhitzt. Fast alleBevollmächtigt? waren aus der Seite des Herzogs vonSavoyen, und wünschten dem Legaten ihrem Hof zumachen. Aus dieser Ursach ließ der König sich vonder ganzen Unterhandlung Rechenschaft geben, under tadelte sehr die Kommissorien, daß sie ihre Voll-macht überschritten hatten. Bellievre und Villeroyhatten dem Legaten versprochen, keiner von den erober-ten Platzen sollte geschleift werden, vorzüglich nichtSamte Catherine, weil der Legat wegen dieses OrtS,als des besten und selbst des einzigen Bollwerks desHerzogs von Savoyen gegen die Republik Genf, sichganz besonders bemüht hatte. Heinrich gab ihnen zuverstehen, die Uebereilung, womit sie eine solche Be-dingung, ohne Seine Meynung deswegen eingeholtZu haben, unterschrieben hätten, schiene ihm verdäch-tig, und er würde ihnen darüber in einigen Tagen sei-> neu Willen bekannt machen. Er ließ mich rufen, undsagte mir, das kürzeste wäre, die fünf Basteien desForts in die Lust zu sprengen, und den Genftrn sagenzu lassen, sie möchten es vollends schleifen, ehe der
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