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Seitdem der Stillstand geschlossen war, ließ derGraf von BrandiS alle Fremde in sein Schloß, welcheLebensmittel oder andere Bedürfnisse brachten, derenseine Verwundeten und die Frau von Brandts selbstnöchig hatten. Weil nur ein einziger Eingang dawar, so entstand oft ein solcher Gedrang , daß es zaPrügeleyen kam, rmd der Gouverneur konnte oderwollte die Handel nicht schlichten, weil unter diesenLeuten, die größtencheilö Soldaten waren, sich auchverschiedene Franzosen befanden» Er bat mich, demUeöel selber abzuhelfen, und ich glaubte, daß diesesdie Gelegenheit sey, welche ich suchte. Ich stellte eBne Wache von 50 ausgesuchten Leuten an das Thordes Schlosses, und gab ihnen Offiziere, die, von mei-ner Absicht unterrichtet, die Wachen der Vestung ge-wöhnten, sie hereinkommen zu sehen. Anfangs gieri-gen sie etwa nur zu dreyen oder vieren hinein, bald aberin größerer Anzahl, so daß die Besatzung es nicht mehrzu hindern, noch auf sie zu feuern wagte, und sie fasteben so gut Meister dcö Schlosses waren, als die Sa«voyardeu, ohne daß diesen der geringste Vortheil dar-aus erwuchs; im Gegenkhcil vermehrten die Franzosennur noch die Unordnungen, statt sie zu hindern.
Brandts hielt dies alles nur für Folgen von derUngezogenheit der Soldaten, und beklagte sich darüberbey mir. Ich antwortete, er könne nur gegen dieseFremden, die, wie ich glaubte, vom Lande wären, Ge-walt brauchen; aber er sagte, er würde dies gethanhaben, wenn nicht eine große Anzahl von meinenSol«daken bey ihnen wären, und ehe er diese, selbst ohneAbsicht sie zu beleidigen, angriffe, wollte er lieber mirallein die Sorge übertragen, die Verwirrung und Un-ruhen zu hemmen. Dies war gerade mein Wunsch,ich stellte mich aber, als ob ich b!os nachgäbe, um die
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