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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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212
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nvchig machte, die Landluft zu genießen. Ihr Mannglaubte, er könne mich durch meine Gemahlin um dieErlaubniß dazu bitten lassen, und diese ergrifdieGe-legenheit, um dem Grafen von Brandis die Noch, indie er gerachen würde, ohne vielleicht nachher ehren-volle Bedingungen erhalten zu können, so gut vorzu-stellen, daß er sich entschloß, mit mir in Unterhandlungzu treten, und mir zu dem Ende eine Deputation schick- xj,re. Ich gab dem König Nachricht davon, und dieser«rüg die Sache in seinem Conseil vor. Hier wurde ^ Mbeschlossen, daß man dem Gouverneur einen Monat ^Zeit lassen wollte, wenn er unterdessen nicht entsetztwürde, sollte er den Drr übergeben. Ich war sicher, ^daß er sich nicht so lange halten könnte, und überdem.hieß dies auf eine Treue rechnen, die bey Feinden sehr "!, ^zweydeutig zu seyn pflegt. Ich sagte auch meine Mei-UuNg darüber, aber re war vergebens einen Entschluß ? >.zu bestreiten, an dem der Neid so vielen Antheil hastre, als die Furcht.

Der König bereuete nicht eher, daß er dem RathLeS Marschalls von Biron und desHerzogsvonEpernonmehr gefolgt war, als dem meinigen, als bis sich kurzvor der den Belagerten zugestandnen Frist das Gerüchtverbreitete, käme von der andern Seite des Gebir- ^geö ihnen eine Armee von 25000 Mann zu Hülfe.

Er gestand mir die Verwirrung, wocinn diese Nach-richt ihn stürzte. Zwar war er entschlossen, den Fein-den entgegen za gehen und ihnen ein Treffen zu liefern, ^ "aber er fühlte, wie viel es gewagt sey, einen Platz wie ^ ^Montmelian hinter sich zu lassen. Er fragte mich des- ^ l ^wegen, ob ich nicht auf eine oder die andere Art einMittel wüßte, mich des Drts noch vor dieser Zeit pibemächtigen. Die Sache hatte große Schwierigkeiten, 6indessen gelang sie doch, und zwar auffolgende Art. ,si

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